Gegenstände, die das Leben erleichtern
Viele Dinge im täglichen Leben begegnen den Menschen, ohne dass sie darüber nachdenken, wie es ohne sie wäre. Das geht morgens schon los, wenn man sich die Zähne putzt. Die elektrische Zahnbürste steht griffbereit und aufgeladen neben dem Waschbecken. Anschließend, wenn man Duschen geht, kommt einfach warmes Wasser aus der Leitung, ohne dass wir vorher etwas dafür tun mussten. Die Haare werden mit dem Föhn getrocknet und die Kaffeemaschine liefert auf Knopfdruck heißen, gut duftenden Kaffee.
Was aber passiert, wenn der Strom einfach mal einige Stunden weg ist? Zähneputzen, das ginge ja noch, denn die Bürste ist akkubetrieben. Die Dusche wäre kalt, der Kaffee bliebe aus. So entsteht schon das erste Problem. Wo bekommt man warmes Wasser her? Ohne Strom? In der Stadt haben die Wenigsten die Möglichkeit, auf die herkömmliche Holzbefeuerung zurückgreifen zu können. Heizen vielleicht ja, durch einen Kaminofen, aber die Möglichkeit zu Kochen haben in diesem Fall die Wenigsten. Über Strom macht man sich wenig Gedanken. Genauso über Batterien. Jeder ärgert sich wenn die Batterie leer ist und keine Neue griffbereit ist.
Ein Beispiel ist die Rasur des Mannes. Die meisten benutzen solche Geräte, die kombiniert werden: Duschen und gleichzeitig rasieren. Aber wie ist das möglich, dass ein elektrisches Gerät in Verbindung mit Wasser benutzt werden kann? Dank dem Lohnverguss wurden alle wichtigen Teile vor Feuchtigkeit geschützt. So kann man morgens viel Zeit sparen und dafür etwas länger im Bett kuscheln. Wäschewaschen und Bügeln würde Stunden dauern, wenn es immer noch so praktiziert wurde wie vor 100 Jahren. Alles wurde mit der Hand gemacht.
Ein kleiner Dank an die vielen Erfinder, die heute unser Leben sehr erleichtern, wäre mit Sicherheit angebracht. Kinder finden es besonders interessant, wenn alte Leute erzählen, wie früher das Leben bestritten wurde. Mit großem Staunen stellen sie dann fest, dass die Kinder von früher keine Computerspiele hatten, sondern Gummihüpfen spielten und dass die Geschenke nicht so groß ausgefallen sind, wie das heute der Fall ist. Wer hat schon ein Telefon, geschweige denn ein Handy. Ein solches haben die Kinder von heute oftmals in der Grundschule schon. Alte Menschen verstehen den Fortschritt nicht mehr. Im Gegenzug wissen die Kinder gar nicht, dass Pommes eigentlich nur Kartoffeln sind.
Vielleicht ist es gar nicht verkehrt, wenn man auf manchen Schnick Schnack verzichtet, und es so macht, wie es die Alten schon immer gemacht haben. Sicherlich zählt dazu nicht das Wäschewaschen. Viele Dinge kosten einfach nur viel Strom und sind nur als Luxus zu bezeichnen. Mit einem gesunden Menschenverstand kann man bestimmte Sachen aussortieren, was der Umwelt sicher gut tut.
