Stapelweise Lesestoff

Nicht alle Menschen tun es, aber es sind dann doch schon so einige die regelmäßig lesen. Viele davon nehmen sich so gut wie täglich ein Buch zur Hand und entspannen sich bei der Lektüre. Die Lesegewohnheiten der Menschen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Es gibt Leute, die immer nur ein Buch nach dem anderen lesen. Aber es gibt auch Leute, für die es kein Problem darstellt mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen. Damit ist natürlich nicht gemeint, dass diese Menschen drei oder vier Bücher vor sich liegen haben und darin jeweils abwechselnd eine Seite lesen.

Vielmehr ist damit gemeint, dass diese Menschen an einem Tag in diesem Buch lesen, am anderen Tag in jenem Buch lesen und sich am dritten Tag mit einem wieder anderen Buch beschäftigen. Für den ein oder anderen mag diese Vorstellung ungewöhnlich erscheinen. Sie können es sich nicht vorstellen, dass der Leser hier noch den Überblick über die verschiedenen Geschichten in den Büchern behält. Aber bei Menschen, die mehrere Bücher gleichzeitig lesen können, stellt das überhaupt kein Problem dar. Im Gegenteil, es hält geistig frisch und fördert und fordert das Gedächtnis. Diese Leute benutzen meistens auch noch das Radio im Auto dazu, um sich ein Buch vorlesen zu lassen.

Diese Variante des Buches wird Hörbuch genannt und wird immer beliebter. Hörbücher kann man an so ziemlich allen Orten hören. Auch an Orten an denen man normalerweise kein normales Buch lesen kann. So bieten sich Hörbücher zum Beispiel als Unterhaltung beim Joggen oder Nordic Walking an. Aber auch beim einfachen Spazierengehen kann ein Hörbuch ein unterhaltsamer Begleiter sein. Auch im Bus oder in der U-Bahn und selbstverständlich auch im Zug kann man sich ein Hörbuch zu Gemüte führen. Wie oben bereits erwähnt gilt das natürlich auch für das Fahren mit dem eigenen Auto. Hier sollte man allerdings etwas vorsichtig sein.

Konzentriert man sich nämlich beim Hören mehr auf das Hörbuch, als auf den Verkehr auf der Straße, kann man durchaus einen Unfall verursachen. In diesem Fall hätte man fahrlässig oder sogar grob fahrlässig gehandelt und müsste mit den Konsequenzen leben. Auf der sicheren Seite ist man dagegen, wenn man sich ein altmodisches, noch aus Papier bestehendes Buch zur Hand nimmt und sich vor den Kamin setzt. Dort kann sich man dann in aller Ruhe und völlig entspannt seiner Lektüre widmen. Falls das Buch zu den eher schlechten Vertretern seiner Zunft gehört, kann man es dann auch dazu benutzen das Feuer im Kamin am Brennen zu halten.